Aktuelles
Beim Bürgerdialog „Wir müssen reden“ wurde deutlich: Viele Bürgerinnen und Bürger wünschen sich mehr Information, mehr Transparenz und mehr Einordnung. Gleichzeitig wurde auch klar, dass nicht immer bekannt ist, über welche Wege die Gemeinde bereits heute informiert.
Deshalb startet die Dornstadter Runde mit „Klartext Dornstadt“ einen Blick hinter die Kulissen: Wo veröffentlicht die Gemeinde Informationen? Was wird dort kommuniziert? Und wie können Informationen künftig noch verständlicher und besser auffindbar werden?
Viele Wege – ein Ziel: informieren
Die Gemeinde Dornstadt nutzt mehrere Kanäle, um Bürgerinnen und Bürger zu erreichen:
Dornstadter Nachrichten · Homepage · Bürger-App · Facebook · Instagram · Ratsinformationssystem
Die Dornstadter Nachrichten bleiben dabei ein zentraler Informationsweg. Viele Beiträge werden zusätzlich im Newsbereich der Homepage veröffentlicht. Die Bürger-App spiegelt diesen Newsbereich. Über Facebook und Instagram werden Informationen meist kürzer und aktueller aufgegriffen; bei umfangreicheren Themen wird auf die Homepage verwiesen. Im Ratsinformationssystem finden Bürgerinnen und Bürger Sitzungstermine, Vorlagen und öffentliche Beratungsunterlagen.
174 Beiträge im Jahr 2025
Allein im Jahr 2025 wurden auf der Gemeindehomepage 174 Beiträge veröffentlicht. Das sind durchschnittlich mehr als drei Beiträge pro Woche.
Davon entfielen:
- 103 Beiträge auf den Bereich „Aktuelles“
- 47 Beiträge auf die Ortsteile
- 24 Beiträge auf öffentliche Bekanntmachungen
Die Themen reichen von Veranstaltungen, Öffnungszeiten, Wahlen, Sitzungen und saisonalen Hinweisen über Berichte zu Projekten, Schulen, Kindergärten, Vereinen und Feuerwehren bis hin zu Finanzthemen, Satzungen und öffentlichen Bekanntmachungen.
174 Veröffentlichungen 2025
≈ 15 pro Monat
≈ 3 bis 4 pro Woche
103 Aktuelles · 47 Ortsteile · 24 Bekanntmachungen
Projektinformationen gebündelt finden
Für größere Projekte und Themen gibt es auf der Homepage eigene Bereiche oder Themenseiten. Dort werden Informationen gesammelt und bei Bedarf aktualisiert.
Beispiele sind etwa:
- Dornstadter Höfe
- Dornstadter Runde
- Haushalt und Finanzlage
- öffentliche Bekanntmachungen
Mehr Informationen zum jeweiligen Projekt und darüber hinaus finden Sie unter:
www.dornstadt.de
Gemeinderat: Vieles wird öffentlich beraten
Transparenz zeigt sich auch in der kommunalpolitischen Arbeit. Im Jahr 2025 wurden im Gemeinderat und den kommunalen Gremien 106 Tagesordnungspunkte öffentlich beraten. Demgegenüber standen 31 nichtöffentliche Tagesordnungspunkte.
Das heißt: Der überwiegende Teil der kommunalpolitischen Beratung findet öffentlich statt und ist für interessierte Bürgerinnen und Bürger nachvollziehbar.
Tagesordnungspunkte 2025
106 öffentlich
31 nichtöffentlich
Kernaussage: Der weit überwiegende Teil wird öffentlich beraten.
Warum gibt es nichtöffentliche Beratungen?
Grundsätzlich gilt nach der Gemeindeordnung Baden-Württemberg:
Sitzungen des Gemeinderats sind öffentlich.
Nichtöffentlich darf nur beraten werden, wenn das öffentliche Wohl oder berechtigte Interessen Einzelner dies erfordern. Öffentlichkeit ist also der Regelfall, Nichtöffentlichkeit die begründungsbedürftige Ausnahme.
Typische Gründe für nichtöffentliche Beratungen sind zum Beispiel:
- Personalangelegenheiten
- Grundstücks- und Vertragsverhandlungen
- Rechtsstreitigkeiten
- Vergabe- und Angebotsfragen
- Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse
- personenbezogene Daten
- vertrauliche Verhandlungspositionen der Gemeinde
Wichtig ist: Nicht der Themenbereich allein entscheidet, sondern immer der konkrete Einzelfall. Allgemeine politische Grundsatzfragen, Satzungen, Haushaltsentscheidungen, Bauleitplanung oder Gebührenkalkulationen werden grundsätzlich öffentlich beraten, soweit keine sensiblen Einzelinformationen betroffen sind.
Nichtöffentlichkeit schützt also nicht die Verwaltung vor Öffentlichkeit, sondern persönliche Daten, wirtschaftliche Interessen, Verhandlungspositionen oder rechtlich geschützte Belange.
Klartext heißt auch: Wir wollen wissen, was ankommt
Viele Informationen zu veröffentlichen ist das eine. Entscheidend ist aber, ob diese Informationen auch gefunden, verstanden und genutzt werden.
Deshalb möchten wir Sie fragen:
- Welche Informationskanäle der Gemeinde nutzen Sie?
- Welche Themen sollten wir stärker erklären?
- Was fehlt Ihnen aktuell?
Dafür starten wir den Klartext-Check: eine kurze Rückmeldung, die nur wenige Minuten dauert. Online-Umfrage-Link: https://www.umfrageonline.com/c/zqcruehk
Machen Sie mit beim Klartext-Check
Sagen Sie uns, wie Sie Informationen der Gemeinde nutzen und was wir künftig besser machen können.
Alternativ liegen Rückmeldekarten im Rathaus, den Ortsverwaltungen, der Gemeindebücherei sowie dem Familien- und Generationenzentrum/Bürger-Café aus.
Die analoge Umfrage als Postkarte geben Sie bitte im Rathaus oder den Ortsverwaltungen wieder ab.
Gemeinsam besser informieren
„Klartext Dornstadt“ soll kein einmaliger Bericht bleiben. Die Dornstadter Runde möchte damit einen Beitrag leisten, Informationen verständlicher zu machen, Zusammenhänge besser zu erklären und den Austausch zwischen Bürgerschaft, Verwaltung und kommunalen Gremien zu stärken.
Denn gute Kommunikation entsteht nicht allein dadurch, dass Informationen veröffentlicht werden. Sie entsteht dann, wenn Informationen die Menschen erreichen – und wenn daraus Gespräch, Verständnis und Vertrauen wachsen.




