Aktuelles
Gartentipp aus dem Interkulturellen Garten
Der Sommer zeigt sich derzeit von seiner sonnigen Seite – und das bedeutet für unsere Gärten vor allem eines: Wasser wird immer kostbarer. Mit ein paar einfachen Maßnahmen können wir unsere Pflanzen auch in trockenen Zeiten gut versorgen und gleichzeitig wertvolles Trinkwasser sparen.
Regenwasser statt Leitungswasser
Regenwasser ist der beste Durstlöscher für den Garten. Es ist kalkarm, angenehm temperiert und schont gleichzeitig Umwelt und Geldbeutel. Wer eine Regentonne besitzt, sollte diese möglichst gut ausnutzen. Wichtig: Decken Sie die Tonne ab oder legen Sie einen Ast als Ausstiegshilfe hinein, damit Insekten und andere Tiere nicht hineinfallen.
Lieber seltener – dafür gründlich gießen
Pflanzen freuen sich über eine ausgiebige Bewässerung am frühen Morgen. So kann das Wasser tief in den Boden eindringen und die Wurzeln wachsen in die Tiefe. Wer dagegen täglich nur wenig gießt, fördert flache Wurzeln – und macht die Pflanzen anfälliger für Trockenheit.
Den Boden vor Austrocknung schützen
Ein unbedeckter Boden verliert viel Feuchtigkeit. Deshalb lohnt sich das Mulchen mit Rasenschnitt, Laub oder anderem organischen Material. Die Mulchschicht hält den Boden länger feucht, unterdrückt unerwünschte Beikräuter und verbessert gleichzeitig die Bodenqualität. Als Mulchmaterial eignen sich angetrockneter Rasenschnitt, gejätete Beikräuter, Stroh, Laub, unverwertbare Gemüseteile oder sonstige Gartenabfälle wie Holzhäcksel. Von Rindenmulch aus dem Bau- oder Gartenmarkt ist wegen seines oftmals langen Transportwegs hingegen abzuraten.
Auch Tiere brauchen Wasser
Nicht nur Pflanzen leiden unter der Sommerhitze. Mit einer flachen Wasserschale und einigen Steinen als Landeplatz helfen Sie Vögeln, Igeln und Insekten durch heiße Tage. Wichtig ist, das Wasser regelmäßig zu wechseln und die Schale sauber zu halten.
Gemeinsam gärtnern – machen Sie mit!
Auch im Interkulturellen Garten Dornstadt beschäftigen wir uns mit nachhaltigem und klimaangepasstem Gärtnern. Beim nächsten Treffen werden wir die weiteren Hochbeete fertigstellen und gemeinsam überlegen, welche Pflanzen künftig in unseren Garten einziehen.
Wann: Donnerstag, 30. Juli 2026, von 16-18 Uhr
Wo: Interkultureller Garten auf der Dorfwiese in den Dornstadter Höfen
Ganz gleich, ob Sie bereits Gartenerfahrung haben oder einfach einmal hineinschnuppern möchten – wir freuen uns über jedes neue Gesicht und jede neue Mitgärtnerin bzw. jeden neuen Mitgärtner. Beim gemeinsamen Arbeiten entstehen nicht nur Beete, sondern auch Begegnungen, Gespräche und neue Freundschaften.
Zamma säen. Zamma wachsen. Zamma ernten. Gartenhandschuhe anziehen, vorbeikommen und mitmachen.
Wir freuen uns auf Sie– denn gemeinsam wächst mehr als nur ein Garten!!
zamma ist ein Kooperationsprojekt der Gemeinde Dornstadt und des Integrationsmanagements des Landratsamtes Alb-Donau-Kreis, gefördert durch das Ministerium für
Soziales, Gesundheit und Integration Baden-Württemberg. Beteiligte an der Kooperation sind: Projektteam zamma, die Projektleitung der Dornstadter Höfe sowie der Koordination Kommunale Nachhaltigkeit und globale Verantwortung der Gemeinde Dornstadt.
