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Bewegender Auftakt für das Projekt „zamma“ in Dornstadt
Ein voll besetzter Bürgersaal, langanhaltender Applaus und Standing Ovations: Mit der Veranstaltung „Weckruf für Menschenrechte“ ist der Gemeinde Dornstadt und dem Landratsamt Alb-Donau-Kreis ein eindrucksvoller Auftakt für das neue Projekt „zamma“ gelungen.
Am Sonntagabend begrüßten Bürgermeister Rainer Braig und Sozialdezernentin Frau Dr. Michelle Flohr die zahlreichen Gäste im Bürger-saal. Schon zu Beginn wurde deutlich, wie groß das Interesse an dem Thema ist – der gesamte Raum war mit rund 200 Zuschauerinnen und Zuschauern voll besetzt. Die Veranstaltung markierte den offiziellen Start des Kooperationsprojekts „zamma“ der Gemeinde Dornstadt und des Integrationsmanagements des Landratsamts Alb-Donau-Kreis, das vom Sozialministerium Baden-Württemberg gefördert wird.
Im Mittelpunkt des Abends stand die Inszenierung „Weckruf für Menschenrechte“ mit dem Sporttheater Heidenheim. Die jungen Künstlerinnen und Künstler präsentierten eine ebenso vielfältige wie bewegende Aufführung, die das Publikum tief beeindruckte.
Mit einer eindrucksvollen Mischung aus Theater, Sport und Show setzten sie sich kreativ mit den globalen Menschenrechten auseinander. Harfenklänge und ePiano-Passagen wechselten sich mit moderner Musik ab, Lichtelemente und eine Nebelmaschine schufen eine besondere Atmosphäre. Höhepunkte waren die akrobatischen Darbietungen am Trapez, Luftakrobatik mit Tüchern sowie ausdrucksstarke Choreografien, die das Thema Menschenrechte künstlerisch darstellten.
Die emotionale Kraft der Vorstellung war im Saal spürbar. Am Ende dankte das Publikum den Mitwirkenden mit sehr langem Applaus und Standing Ovations – ein deutliches Zeichen der Wertschätzung für die Leistung und das Engagement der jungen Darstellerinnen und Darsteller.
Im Anschluss an die Aufführung bot sich Gelegenheit zu Begegnung und Austausch. Bei Häppchen aus internationaler Küche kamen Gäste miteinander ins Gespräch. Auch hier zeigte sich der Gedanke von „zamma“ – auf Hochdeutsch „zusammen“ – ganz praktisch: Es schafft Räume für Begegnungen von Menschen unterschiedlicher Herkunft.
Neben dem kulturellen Impuls setzte der Abend auch ein starkes Zeichen der Solidarität. Es kamen zahlreiche Spenden für die medizinische Versorgung eines schwer kranken afghanischen Mädchens zusammen, das derzeit in Pakistan festsitzt. Die große Spendenbereitschaft unterstrich die Verbundenheit der Besucherinnen und Besucher mit dem Anliegen der Menschenrechte.
Mit dem „Weckruf für Menschenrechte“ ist ein eindrucksvoller Start für „zamma“ gelungen. Die nächste Veranstaltung im Rahmen des Projekts steht bereits bevor: Am 24. März um 18 Uhr können die Gäste im BürgerCafe in Dornstadt die syrische Küche genießen – und haben erneut die Möglichkeit, miteinander ins Gespräch zu kommen und zamma Gemeinschaft zu leben.


